Der Lauseberg wird als zusammenhängende Grünfläche und nicht als Erholungsgebiet gebraucht, sondern als Wasserschutzgebiet, als Grünzug für die Wildtiere und als Kaltluftgebiet.
Wir besuchten am 25.11.25 wieder die Gemeindeversammlung und forderten den Bedarf für ein neues Gymnasium an Hand von Zahlen zu begründen. Wir haben uns mit der Prognose zum Bevölkerungswachstum beschäftigt und den aktuellen Berechnungen vom Mai 2025 (siehe „Integriertes Gemeinde Entwicklungskonzept (IGEK) „Panketal 2040“-Aktualiesierung Einwohnerprognose 2025) zugrunde gelegt. Aus den Zahlen konnte ermittelt werden, wie viele Schüler pro Jahrgangsstufe beschult werden müssen.
| Alter | Klasse | 2025 (Schülerzahlen) | 2035 | 2035 mit Neubauten | Gymnasium (Schülerzahlen) |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 | 7 | 194 | 171 | 198 | 50 |
| 13 | 8 | 194 | 171 | 198 | 50 |
| 14 | 9 | 194 | 171 | 198 | 50 |
| 15 | 10 | 194 | 171 | 198 | 50 |
| 16 | 11 | 172 | 186 | 202 | 51 |
| 17 | 12 | 172 | 186 | 202 | 51 |
Nach unseren Berechnungen verteilen sich die Schüler zur Zeit auf das Gymnasium Wandlitz, die Grund-und Oberschule Schwanebeck und Wilhelm.Conrad-Röntgen-Gesamtschule. Bei einer Klassenstärke von 25 Schülern, verteilt auf drei Schulen können pro Schule je Jahrgang 2,5 Klassen eingerichtet werden.
Selbst wenn 2035 (mit Neubauten) die Schüleranzahl durch vier Schulen geteilt werden, bleiben 43 Schüler pro Jahrgang und Schule. Das würde für das neue Gymnasium zwei Jahrgänge bedeuten, wenn sich die Schüler auf die vier vorhandenen Oberschulen verteilen ( Freies Gymnasium nicht mitgezählt). An dieser Stelle wurde in der GV darauf hingewiesen, dass sich die Planung auf den Südbarnim bezieht. Der Bürgermeister rechnet nicht nur mit Schülern aus unserer Gemeinde, sondern auch noch mit Schülern aus dem Kreis Barnim. Leider macht das der Landkreis beim Gymnasium in Ahrensfelde auch. In der MOZ stand Ende September 25 im Artikel „Politiker prangern Steuerverschwendung an“, dass der Landkreis davon ausgeht „dass neben Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde Ahrensfelde auch Gymnasiasten aus Bernau und Panketal“ das Lindenberger Gymnasium besuchen werden.
Es sieht so aus, als ob es ab 2030 ein Überangebot an Schulplätzen geben wird.
Schon heute ist zu bedenken, dass in Zepernick die Kindertagesstätten nur noch teilweise ausgelastet sind und dass inzwischen Stellen abgebaut werden müssen. Wegen fehlender Kinder ist die Gemeinde Zepernick davon abgekommen, eine neue Kita zu bauen.
Unsere Forderung ist, dass der notwendige Bedarf an Schulplätzen beim Bau des Gymnasiums mitgedacht wird, also kleiner gebaut wird und eine Auslastung des geplanten Gymnasiums nach 2030 nachzuweisen ist.