Wir begrüßen die Änderung des Flächennutzungsplans auf dem Lauseberg und freuen uns, dass sich die Gemeinde auf ihr anfängliches Versprechen besinnt und die Ausgleichflächen und einen Teil des Kaltluftgebietes retten wird.
Aber Herr Wonke hat ein neues Problem. Die Schülerzahlen sinken bis 2031- also zur geplanten Eröffnung des neuen Gymnasiums um 35 % (Siehe: Bevölkerungsvorausschätzung in Panketal). Der Kreis und die Gemeinde müssen jedoch beweisen, dass 5 Jahre nach der Eröffnung wirklich genug Schüler da sind. In Ahrensfelde soll auch zum Schuljahr 2030/31 ein großes Gymnasium eröffnet werden. In der MOZ stand Ende September, dass der Kreis davon ausgeht, dass die Größe des Gymnasiums gerechtfertigt ist, weil auch Schüler aus Bernau, Lindenberg und Panketal dort beschult werden können.
Nun hat der Bürgermeister Maximilian Wonke in einem Brief an die Gemeindevertreter geschrieben. Er erläutert: „Das Problem ist, dass die Gruppe der erwerbsfähigen Panketaler also der Menschen zwischen 25 und 63 Jahren, stetig schrumpft ... Ein Großteil der Menschen bleibt nach Eintritt ins Rentenalter ihrem Wohnsitz treu. Senioren verließen oftmals nicht ihre Häuser, um jüngeren Menschen Platz zu machen.“ (MOZ vom 11.10.2025) Statt die Größe des Gymnasiums anzupassen, schlägt er vor, dass Menschen im Rentenalter wegziehen sollten. Wir denken, es ist keine gute Idee, die Generationen gegeneinander auszuspielen.